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Warum feiern die Zeugen Jehovas kein Weihnachten?

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Weil das Weihnachtsfest auf einen heidnischen Ursprung zurückgeht und erst später von frühen Missionaren mit christlichem Inhalt gefüllt wurde.

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Zuerst betrachten wir diesen Bibeltext in dem Beschrieben wird, dass die Hirten im Freien Lebten. Lukas 2:8-12 heißt es: "Es waren auch Hirten in derselben Gegend, die draußen im Freien lebten und in der Nacht über ihre Herden Wache hielten. Und plötzlich stand Jehovas Engel bei ihnen, und Jehovas Herrlichkeit umleuchtete sie, und sie gerieten in große Furcht. Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine gute Botschaft großer Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden wird, denn euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren worden, welcher Christus, [der] Herr, ist. Und dies ist euch ein Zeichen: Ihr werdet ein Kindlein finden, das in Wickelbänder eingebunden ist und in einer Krippe liegt. "

DIE Bibel berichtet nicht, an welchem Tag Jesus geboren wurde. Doch sie lässt den berechtigten Schluss zu, dass seine Geburt nicht im Dezember war.

Ein Grund dafür sind die Witterungsverhältnisse, die in Jesu Geburtsort Bethlehem zu jener Jahreszeit herrschten. Der jüdische Monat Kislew (entspricht November/Dezember) war kalt und regnerisch. Der darauf folgende Monat, Tebeth (Dezember/Januar), wies die niedrigsten Temperaturen des Jahres auf und im Hochland schneite es gelegentlich. Was sagt die Bibel über das Klima in dieser Gegend?

Von dem Bibelschreiber Esra erfahren wir, dass der Monat Kislew tatsächlich für sein kaltes und regnerisches Wetter bekannt war. Wie Esra erwähnt, hatte sich in Jerusalem „im neunten Monat [Kislew], am zwanzigsten Tag des Monats“, eine Menschenmenge versammelt, und das Volk saß im Freien, „erschauernd . . . wegen der Regengüsse“. Die Leute, die dort zusammengekommen waren, sagten über das Wetter zu jener Jahreszeit: „Es ist die Zeit der Regengüsse, und es ist nicht möglich, draußen zu stehen“ (Esra 10:9, 13; Jeremia 36:22). Verständlicherweise waren die Hirten in diesen Gegenden darauf bedacht, mit ihren Herden im Dezember die Nächte nicht mehr im Freien zu verbringen.

Die Bibel berichtet jedoch, dass in der Nacht, als Jesus geboren wurde, Schafhirten auf den Feldern ihre Herden hüteten. Der Bibelschreiber Lukas erwähnt sogar, dass damals Hirten in der Nähe von Bethlehem „draußen im Freien lebten und in der Nacht über ihre Herden Wache hielten“ (Lukas 2:8-12). Man beachte, dass sich die Hirten nicht nur während des Tages im Freien aufhielten, sondern dass sie draußen lebten. Sie waren mit ihren Herden also auch nachts auf den Feldern. Passt diese Beschreibung von einem Leben unter freiem Himmel mit dem nassen und kalten Klima zusammen, das im Dezember in Bethlehem herrschte? Bestimmt nicht. Die äußeren Umstände zur Zeit der Geburt Jesu lassen also darauf schließen, dass er nicht im Dezember geboren wurde.

Gottes Wort sagt genau, wann Jesus starb, aber es bietet nur wenige direkte Anhaltspunkte für den Zeitpunkt seiner Geburt. Das erinnert an die Worte König Salomos: „Ein Name ist besser als gutes Öl und der Tag des Todes als der Tag, an dem man geboren wird“ (Prediger 7:1). Es überrascht daher nicht, dass die Bibel viele Einzelheiten über den Dienst und den Tod Jesu enthält, doch nur wenige über die Zeit seiner Geburt.

Entnommen aus "Was Lehrt die Bibel wirklich? - Heraus gegeben von der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania"


Sollte die gegen Argumentation kommen Weihnachten sei ein fest der Liebe.

So werden Zeugen Jehovas Antworten.

Sollte nicht jeder Tag ein fest der Liebe sein? (Lukas 6:31) "Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun, so tut auch ihnen"



Der echte Jesus bleibt bei den Weihnachtsfeiern oft außer acht. Es gibt nicht einmal eine Aufzeichnung darüber, dass er den Jüngern je sein Geburtsdatum mitgeteilt hätte, und nichts lässt darauf schließen, dass seine Nachfolger seinen Geburtstag feierten. Jesus gebot seinen Nachfolgern, seines Todes und dessen epochaler Bedeutung zu gedenken, nicht seiner Geburt (Lukas 22:19, 20). Nein, er wollte nicht als hilfloses Baby in einer Krippe in Erinnerung bleiben, weil er damit nicht mehr die geringste Ähnlichkeit hat. Über 60 Jahre nach seiner Hinrichtung offenbarte er sich dem Apostel Johannes in einer Vision als mächtiger König, der in den Krieg zieht (Offenbarung 19:11-16). In dieser Rolle — als Herrscher in Gottes himmlischem Königreich — sollten wir Jesus heute kennenlernen, denn er ist ein König, der die Welt verändern wird.

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