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Knallgold, lateinische Bezeichnung Aurum fulminans, ist ein Gemisch aus Sesquiaminaurioxid und Diamidoimidoaurichlorid.

Getrocknet detonierte das Gemisch bei einem Schlag oder wenn man es erhitzt, daher der Name. Knallgold wurde seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert im Mittelalter in unterschiedlicher Weise mit anderen Stoffen vermischt und medizinisch angewendet.

Für Knallgold gab es ein komplexes Herstellungsverfahren: Gold wurde in Salpetersäure, dem man Ammoniumchlorid zugesetzt hatte, gelöst und mit Kaliumkarbonatlösung - oder aber auch mit "Spiritus urinae" (hergestellt aus gefaultem, destilliertem Urin und Weingeist) - gefällt und behutsam getrocknet.

Neben der schweißtreibenden und abführenden Wirkung wurde die Anwendung von Knallgold gegen „melancholische Krankheiten“ sowie als „letztes Mittel bei verzweifelsten Krankheiten und bösen hitzigen Fiebern“ gelobt. Die erste Beschreibung von Knallgold wurde von Basilius Valentinus verfasst und 1666 in die Nürnberger Pharmakopöe aufgenommen.

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