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Wodurch entsteht Eisen?

Das Eisen im Universum ist in Sternen durch Kernfusion entstanden, genauso wie alle anderen Elemente, welche schwerer als Wasserstoff sind. Am Anfang, also relativ kurz nach dem Urknall, bildete sich als erstes Element Wasserstoff, das einfachste Element überhaupt: ein Elektron in der Hülle und ein Proton im Kern.

In unserer Sonne - wie in jedem Stern - fusioniert Wasserstoff zu Helium, genauer gesagt: jeweils die Kerne. Über mehrere Stufen wird aus Wasserstoff Helium, welches 2 Neutronen und 2 Protonen in seinem Kern hat. Ungefähr so als ob man bei zwei Kugeln, die man miteinander fest verkleben will, je ein Stück wegschneidet, damit man zwei ebene Klebeflächen hat statt der runden Kugeloberfläche, fehlt dem Heliumkern ein wenig "Material", man nennt das den Massendefekt. Dieses "verpufft" gleichsam in Form von Strahlungsenergie, daher kommt auch das Sonnenlicht und die Wärme von der Sonne.

Kernfusion findet erst ab einer bestimmten Temperatur (Start-Energie) statt, und für jeden weiteren Schritt braucht es - vereinfacht gesagt - eine höhere Temperatur. Diese entsteht durch Verdichtung des Sterns aufgrund seiner Masse, also der Gravitationskraft. Irgendwann startet dann das Wasserstoffbrennen und bietet der Gravitation durch die nach außen drängende Strahlung eine Gegenkraft: der Stern ist stabil.

Ist der Wasserstoff zu einem gewissen Teil verbraucht und der Stern genügend schwer, fällt sein Kern weiter zusammen, wird heißer und das Helium fusioniert weiter zu noch komplizierteren und schwereren Elementen. Das setzt sich in etlichen Stufen so fort, aber Eisen ist das erste Element, das bei der Fusion keine Energie abgibt, sondern welche braucht.

Das gilt übrigens auch für alle Elemente, die schwerer als Eisen sind, sie eignen sich nicht für eine selbsterhaltende Fusion. Bestimmte sehr schwere Elemente wie Uran oder Plutonium eignen sich für die gegenteilige Reaktion, die Kernspaltung. Dabei wird Energie frei, indem sehr schwere Elemente in leichtere zerfallen.

Eisen ist ein chemisches Element. Es kommt auf der Erde fast nur in Oxidform vor ("Rost"). Sehr selten kommt es allerdings auch gediegen vor. Weiters gibt es Meteoriten, die aus reinstem Eisen bestehen: die Eisenmeteoriten.

Rohstoff für die Eisengewinnung sind eisenhältige Mineralien, die sogenannten Eisenerze. Durch Reduktion des Eisenoxides im Hochofen, also durch Entzug des Sauerstoffs aus dem Eisenoxid bleibt Eisen übrig, das zu Gußeisen oder Stahl (Stähle sind spezielle Eisenlegierungen) verarbeitet wird und uns als Werkstoff dient.

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2 Kommentare

 
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  • sebastianMich wrudent eigentlich nicht, dass die Spielepresse das Spiel so unkritisch bewertet. Die Zeitschriften versuchen nur selten bestimmte Inhalte zu thematisieren und wenn doch, dann nur sehr oberfl chlich. Oft geschieht dies nur an Titeln, die sich durch bestimmte Merkmale krasser von den anderen hervorheben und dadurch eher im Fokus der Medien stehen. Ein ffentlicher Diskurs kann in Zeitschriften auch nicht stattfinden, da der einzelne Leser eigentlich keine M glichkeit hat, seine Position kundzutun. Leserumfragen oder -briefe sind keine geeigneten Mittel und bieten imo nur eine Alibifunktion um sowas wie Fakten der Spieler f r Spieler pr sentieren zu k nnen.Spiele erscheinen wohl unter anderem dann bedenklich, wenn der Spieler vor einem moralischen Dilemma steht, sei es weil er jmd umbringen muss oder egal wie er sich entscheidet einen Verlust hinnehmen muss. Das Ganze wird unter Umst nden schwierig, wenn der Spieler in seinen m glichen Handlungen keine f r ihn vern nftige Alternative ausw hlen kann. Bei den meisten Spielen ist es dann einfach ok, Leute zu killen, da diese die B sen sind und der Spieler der Gute. Sie sind auch spieltechnisch in einer Weise abgesteckt, dass der Spieler keine andere Wahl hat als so zu handeln. Hier w re angebrachter zu fragen, warum ein Grossteil der Spiele dies zum Inhalt hat?zum Spiel:HITMAN bietet im Gegensatz zu seinen Genre-Vertretern etwas mehr Spielraum und er ffnet verschiedene Vorgehensweisen, um zum Ziel zu gelangen. Das Ziel selbst ist fast immer das Eliminieren einer oder mehrerer Personen in einem bestimmten Setting. Vom Spielgef hl her erinnert mich das alles eher an Thief Dark Project als an Titel wie CoD, MoH oder GRAW. Diese versuchen eine wesentlich realisterische Umgebung zu schaffen, die ich wesentlich bedenklicher finde. Da wird, wie es so treffend geschrieben wurde, der Krieg glorifiziert und wenn man so will entstellt und verharmlost.Ich muss zugeben HITMAN gef llt mir und ich finde es zum Teil recht herausfordernd, weiss aber selbstverst ndlich dass es sich um ein Spiel handelt. Vielleicht l sst sich der Vorgang des Spiels eher mit dem eines Films vergleichen, nur dass man die Ausf hrung selbst durchf hrt. Der Reiz liegt sicher darin, die M glichkeiten auszuloten, seine Umgebung und die Personen zu beobachten um dann die Missionsbedingungen zu erf llen. Der T tungsakt ist f r mich eher nebens chlich, da es genauso gut etwas anderes sein k nnte.anon schrieb: Ich glaube, um wirklich Inhalte zu vermitteln sind Spiele noch nicht weit genug. Es gibt Ans tze (z.B. Call of Duty, noch nie war Krieg so real bzw. erschreckend) und die sind auch gut. Das sie nicht weit genug sind, liegt aber weniger an der Technik als an den Inhalten. Spiele m ssen nicht real wirken oder technisch auf dem neuesten Stand sein um etwas zu vermitteln. Hier ist auch die Frage, was sollen sie vermitteln oder viel wichtiger noch, k nnen sie berhaupt etwas vermitteln? Die erw hnten Spiele k nnen das meiner Meinung nach nicht.

    von Ein Wikia-Nutzer
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